Teuer, hässlich und gesundheitsgefährdend!

Das sind landläufige Vorurteile gegen Gebäudedämmung. Sie führen dazu, dass ein Großteil der deutschen Hausbesitzer verunsichert ist und nichts tut, um den Wärmeverbrauch ihrer Häuser zu senken.

Dabei wird etwa 1/3 des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland für den Gebäudebestand aufgewendet. 76% davon wird für die Beheizung von Gebäuden verbraucht. Der Grund für diesen hohen Wärmeverbrauch sind jedoch die Verluste durch die schlecht gedämmte Gebäudehülle.

„Energie die nicht verbraucht wird, muss nicht erzeugt werden.“
Dieser Logik folgend hat das Institut für preisoptimierte energetische Gebäudemodernisierung (IPEG-Institut) aus Paderborn eine kurze, aber sehr informative Broschüre mit einfachen und kostengünstigen Wärmeschutzmaßnahmen aufgelegt. 7 hocheffiziente Dämmtipps für Hausbesitzer, so der Titel, zeigt auf, wo sich effektiv Wärme einsparen lässt. Auf jeweils einer Seite werden die wirksamsten Dämmmaßnahmen in Wort und Bild erläutert:

  1. Die oberste Geschoßdecke
  2. Die Dachbodenklappe (Einschubtreppe)
  3. Rollladenkästen
  4. Kerndämmung zweischaliger Außenwände
  5. Dämmung der Holzbalkendecke zum Dachboden
  6. Dämmung der Kellerdecke von unten
  7. Dämmung der Heizungs-Rohrleitungen im Keller

Die meisten der beschriebenen Maßnahmen kann der Heimwerker selbst durchführen. Die Dämmung von Rollladenkästen, Bodentreppen, Kellerdecken und oberen Geschoßdecken lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick fachgerecht in Selbsthilfe umsetzen. Solche Maßnahmen amortisieren sich oftmals bereits nach einer Heizperiode und lohnen sich auch ohne Förderung.
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